I carry your heart with me (24.01.2018)

i carry your heart with me(i carry it in
my heart)i am never without it(anywhere
i go you go,my dear;and whatever is done
by only me is your doing,my darling)
                                                      i fear
no fate(for you are my fate,my sweet)i want
no world(for beautiful you are my world,my true)
and it’s you are whatever a moon has always meant
and whatever a sun will always sing is you
here is the deepest secret nobody knows
(here is the root of the root and the bud of the bud
and the sky of the sky of a tree called life;which grows
higher than soul can hope or mind can hide)
and this is the wonder that’s keeping the stars apart
i carry your heart(i carry it in my heart)

 

(E. E. Cummings.)

Geständnis – An nie bedachte Schönheit

Und ich kann und kann
es nicht begreifen
Wie das Leben so schön ist
dass es manchmal fast wehtut

Wenn ich Menschen verliere
und meine innere Ruhe
und manchmal meinen Stolz
ist es noch immer perfekt

Wenn man genau hinsieht
Selbst wenn es nur noch
ein „weißt du noch?“ ist
Auf das niemand mehr antwortet

Und ich kann und kann
mich nicht verstehen
wie so viele Menschen
mich mitreißen können
so sehr,
dass es manchmal fast wehtut

Auch wenn wir niemals sprechen
und ich es nie sagen darf
und manche nicht verstehen
So fühle ich…
was kein Wort wiederkennt

Und ich kann und kann
beinahe wirklich glauben:
Das Leben fühlt
– vielleicht –
genau das wohl für mich
und ich
fühle es für dich

Warum diese Texte und Bilder?

Über mich – aktualisiert II

Ich möchte gerne aus einem Gespräch mit einem Arbeitskollegen zitieren, das in gewisser Weise bezeichnend für viele Begegnungen mit meinen Werken ist: „Wenn ich zuerst deinen Blog gekannt hätte, dann hätte ich einen großen Bogen um dich gemacht.“
Ich weiß und hatte Gelegenheit mich daran zu gewöhnen, dass die Farbe Schwarz bei vielen Menschen eine instinktive Abneigung hervorruft. Trotzdem finde ich es immer wieder schade, wie schnell manchmal zur Seite gelegt wird, was uns auf den ersten Blick unbequem erscheint.
Als ehemalige Schülerin bin ich kein Freund davon, den Lesern Interpretationen aufzuzwingen. Aber ich möchte eine Einladung aussprechen. „Auch ein Himmel voller Sterne ist schwarz“ und oft lohnt es sich, länger und genauer hinzusehen.
Wenn man sich an die Dunkelheit bei Nacht gewöhnt hat, dann sieht man nicht nur mehr Sterne, man sieht auch, dass sie Farben haben. Hast du es schon versucht?