Das Tor nach Draußen

Ein Geist steht darin
mit leeren, blauen Augen
Er starrt mich an.
Der Regen schlägt
von draußen an die Scheibe
zieht Schlieren über sein Gesicht

Von der Laterne draußen
tropft das Licht
Die Welt ist dunkel
aber ich fürchte sie nicht
Nur der Geist
steht da draußen im Regen

Bewegte Lippen
draußen vor dem Fenster
Sie singen von Tränen
und einer langen Reise
fordern mich auf
zu gehen
und ich folge ihnen
Ich fürchte nicht sie
sondern den Geist
da draußen im Regen

Die Nacht
macht mein Fenster
zum Spiegel