10 faszinierende Lieder…

… die sehr klare Worte verwenden:
(Ich habe keine Rechte an der Musik oder sonstigem Inhalt der verlinkten Seiten)

DSC035531. Indica – Outside In
“We empathize with misery – Cause we feel great [...]”

2. Delain – We Are The Others
“We’re the outsiders – But you can’t hide us [...]”

3. King 810 – Write About Us(klick for lyrics)
“If you ever make it out – Write down what you’ve seen [...]”

4. Michael Jackson – They Don’t Care About Us
“All I want to say is that – They don’t really care about us”

5. Blackmore’s Night – Streets Of London
“I’ll show you something – That will make you change your mind [...]”

Flussfahrt6. Epica – This Is The Time
“So what’s the world to be? – Just a luxury? [...]”

7. Disturbed – Another Way To Die
“The time bomb is ticking – And no one is listening [...]”

8. Farin Urlaub Racing Team – Insel
“Eine Insel – Mitten im Meer [...]”

9. Samy Deluxe – Weck Mich Auf
“Umgeben von Schildern, die uns sagen – Betreten verboten [...]”

10. Culcha Candela – Schöne Neue Welt
“Wir feiern – Bis alles zerfällt [...]”

Danke, an meine zwei Helfer im Hintergrund ;)

 

Konstruktive Textkritik

Sachinformationen:

Die Tagesstätte für Romakinder in Periam ist ein Projekt der Caritas der Diözese Temeswar und wurde 2008 gegründet.

Das Dorf Periam liegt mit dem Zug tatsächlich fast genau eine Stunde außerhalb von Timisoara. Zu diesem Dorf, das bedeutet, unter der Verwaltung der Bürgermeisteramtes Periam, gehört auch eine Roma-Siedlung, die auch vom Straßennetz her zwar direkt an das Dorf angeschlossen ist, dennoch gibt es eine klare Grenze zwischen dem Dorf und der Siedlung. Die Roma in der Siedlung leben unter schlechten Bedingungen. Die allermeisten Häuser sind mit billigen Materialien mit nur einem Stockwerk errichtet. Viele von ihnen haben nur festgetretene Erde statt einem richtigen Fußboden und die Häuser sind oftmals sehr, sehr klein, verglichen mit der Anzahl Menschen, die darin wohnen. Mehr…

Aufstehen und Zähneputzen

Ein ganz normaler Abend in unserer Studenten WG. Ok, nicht ganz, eigentlich Freiwilligen WG in Rumänien. Aber im Grunde ist es fast dasselbe.
Diskutiert wird mein Text „Eine Plastikschildkröte„ über das Caritasprojekt in dem ich arbeite und meine persönlichen Erfahrungen, die ich schildere.
Im Grunde gefällt meinen Kolleginnen der Text ganz gut, allerdings kritisiert eine von ihnen, bei der anderen weiß ich es nicht genau, die große Emotionalität, die die Geschichte ausstrahlt.
Was sich daraus ergibt ist vielleicht eine der wichtigsten Diskussionen, die ich in meinem Jahr in Rumänien geführt habe. Sie endet damit, dass ich entschlossen aufstehe und damit beginne, meine Zähne zu putzen. Mehr…

Reich beschenkt

KatzenkinderHeute Abend, es ist der 19. Dezember, der letzte Freitag und in vielen Projekten der letzte reguläre Arbeitstag vor Weihnachten, haben wir festgestellt, wie viele Geschenke die Kinder in Carani und Bacova in der Zeit um Weihnachten herum eigentlich bekommen. Bis zu 7 Stück pro Kind. In diesem Kontext möchte ich gerne von einer meiner Arbeiten in der letzten Woche berichten.
Carani hilft bei der Organisation und Umsetzung eines weiteren Projektes, das Hilfsgüter, meist in der Form von Lebensmitteln, Kleidern, Schuhen, Windeln und Holz, an Familien mit sehr geringem Einkommen verteilt. Und zwar nicht nur an Weihnachten, sondern das ganze Jahr über. Viele Kinder, die die Tagesstätte Casa Sf. Maria besuchen, kommen aus solchen Familien.
An Weihnachten schreiben diese Familien Dankesbriefe an die Sponsoren des Projektes, die dann über Carani an die Sponsoren weitergeleitet werden. Da die Sponsoren aber in den allermeisten Fällen Deutsche oder Österreicher sind, habe ich in der letzten Woche diese Briefe übersetzt.
Zu lesen wie viele Familien im Alltag kaum zurechtkommen, steht für mich im Widerspruch zu den, im Verhältnis dazu riesigen, Mengen an Geschenken, die die Kinder zu Weihnachten bekommen. Dazu möchte ich sinngemäß meinen Chef zitieren:
Es ist erstaunlich wie viele Menschen an Weihnachten plötzlich anfangen Dinge und Geld zu verschenken, während sich unter dem Jahr niemand fragt, woher das Geld für den laufenden Betrieb und dafür kommt, dass die Projekte nicht schließen müssen.
Auch ein trauriges Klischee befand sich unter den Weihnachtsgeschenken für Carani: Eine Kiste mit Kuscheltieren, die teilweise, dafür aber leider offensichtlich, vor dem Versand nicht mal gewaschen worden waren. So wie unter dem Jahr oft unvollständige Spielzeugspenden ankommen, sowie Spiele, die man teilweise nur und nur dann spielen kann, wenn man die deutsche Sprache beherrscht.
Wie ich das so schreibe meint meine Kollegin neben mir, sie habe im Frauenhaus unter den Spenden auch mal eine angefangene Cremetube gefunden. Solche Erlebnisse sind mir bislang (Gott sei Dank) erspart geblieben.