(19.02.2018)

Ich fühle, ich könnte viel Bedeutenderes, Leidenschaftlicheres, Wirkungsvolleres leisten. Aber was? Was gibt es bedeutungsvolleres zu sagen? Und wie kann man bei unseren herkömmlichen Themen Leidenschaft entwickeln? Worte können Röntgenstrahlen gleichen, wenn man sie richtig anwendet, können alles durchdringen.

 

(Aus Schöne neue Welt von Aldous Huxley.)

Gedichte Band 1

LebensZeit

Ich lese viel in BüchernNamenlosII
Ihr wisst ja,
wie das ist.
Es hält einen fest
und lässt nicht mehr los.
Lebenszeit verstreicht
und es ist schön.

Das Leben ist nicht wie in Büchern.
Dort gibt es vieles
was immer wiederkehrt.
Du weißt ja,
wie das ist.
Die über alles perfekte Liebe,
die sich um tausend Schwierigkeiten
in die Ewigkeit windet.
Der blutig tobende Krieg
in dem tausende fallen
und manchmal auch jemand
für den die Geschichte
einen Namen kennt.

Hast du schon geweint?

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Leseprobe I – Mein schwarzes Herz

NachtwindNachtwind

Stell dir vor,
ein langer Flur.
prunkvoll,
Leer,
geschichte.

Stell dir vor,
die große Halle.
prächtig,
Leer,
geschichte.

Stell dir vor,
dort an der Wand,
die alte Pendeluhr.

Das Zifferblatt,
aus Diamant,
ist eingestaubt,
seit Jahren.

Ein tristes Märchenland.

Dort in der Pendelmitte,
ein herrlicher Rubin.
Doch gibt es niemals Wind,
den Staub von ihm zu wehn.

Da sieh, durch leere Säle,
still ein Schatten geht.
Sein warmer, schwarzer Atem,
durch die Gänge zieht.

Leere gänge,
Leere hallen,
er trägt Sie alle fort,
und sein warmer Atem zieht,
still durch diesen Ort.

Durch das triste Märchenland,
Sieh! er nähert sich der Uhr.
Sieh! er hebt die Flammenhand!

und stößt mit
sanften, zarten Fingern,
sacht, das schöne Pendel an…

Sonne, Sand und Dreck

Vorspann

Zunächst: Ich hatte einen wirklich, wirklich schönen Urlaub in einer wirklich, wirklich schönen Gegend. Aber solche Urlaube könnt ihr selber machen. Es geht ja darum zu erzählen, was man vielleicht ändern könnte an/in schönen Urlauben.
Das hier hab ich nach meinem Urlaub geschrieben:
(Die Version ist ein Entwurf und gekürzt)

Wer nicht sucht wird finden

(Ausschnitt aus: “Die Stadt am Silbernen See” von KsE)

Reste einer heilen Welt

Reste einer heilen Welt

[…] An diesem Strand hatten die Menschen den Sand gestohlen, weil sie ihn so schön fanden und nun war beinahe nichts mehr davon übrig geblieben. Die letzten Reste davon darf nun niemand mehr betreten. Und irgendwo auf Fenstersimsen stehen nun kleine Strände, die sich irgendwann auflösen, weil sich irgendwer an etwas sattgesehen haben wird, das er anderen vorenthalten hat. […]

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Wahrheitswort

Wahrheitswort großEs ist überaus passend, dass es nicht meine Hände sind, die das Buch öffnen.
Auch wenn ich glaube, dass der Titel vom Künstler des Bildes anders gemeint war.
Egal welches Buch man in die Hand nimmt, es steckt voller Wahrheiten, weil nicht nur Schönheit, sondern auch Wahrheit im Auge des Betrachters liegt.
Jeder kann in jedem Buch eine Wahrheit finden.
Ich bin allerdings als Schreiberin dafür, es nicht krampfhaft intensiv zu versuchen und sich stattdessen manchmal für die Wahrheit anderer Menschen zu öffnen,
sonst macht das Bücherschreiben keinen Sinn mehr…