Segelgedanken VII

Das Internet hat mir doch noch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Daher kommen die Beiträge ab jetzt nicht mehr live, sondern um ein paar Tage versetzt, weil ich nicht alles auf einmal hochladen möchte.

Das Thema des Tages wird ausgelöst durch eine seltsame Skulptur auf einem Marktplatz und den Gedenkbaum eines Märtyrers, dessen zertretene rote Früchte auf dem Boden sicher nicht zufällig wie Blut aussehen. Auf den ersten Blick scheint es eine typische Frage für und von Künstlern zu sein, doch ich glaube am Ende betrifft sie uns zu viel mehr Gelegenheiten: Was treibt uns eigentlich an, wenn wir etwas erschaffen? Wenn wir überhaupt ewas produktives tun? Geht es um unser persönliches Glück? Ich denke, meistens wird das eine Rolle spielen. Doch wodurch wird es ausgelöst? Für mich selbst geht es bei dieser Überlegung oft darum, ob ich etwas für mich und sozusagen als Selbstzweck tue. Oder ob es um die Berührungspunkte geht, die andere mit meinen Werken haben. Wenn es zweiteres ist: Wollen wir dann nur erreichen, dass andere etwas davon haben? Brauchen wir die ausgesprochene Anerkennung für das, was wir getan haben? Oder ist es am Ende etwas ganz anderes?