Musik – Cataract of Dreams

Im Sommer 2016 fanden sich drei Musiker zu der Band Cataract of Dreams zusammen. Inzwischen sind wir zu viert. Mit Trompete, Keyboard, Gesang und Schlagzeug spielen wir unsere eigene Interpretation von Rock: Verträumt, ungewöhnlich, vielfältig und immer wieder gemischt mit anderen Stilrichtungen.
Ich selbst singe den Sopran und spiele die zweite Trompete.
Unsere Musik und weitere Informationen könnt ihr hier finden:

Unsere Homepage: Auftrittsdaten, Fotos, Songtexte, Neuigkeiten
Unser YouTube Account: Demo Album, Musikvideos, Live Auftritte
Unser Facebook Profil: Auftrittsdaten, Fotos, Neuigkeiten
Unser Bandcamp Account: Demo Album (kostenloser Download), Live Aufnahmen, Möglichkeit für Spenden an die Band
Link zu den großen Streaming-Plattformen: Demo Album

Außerdem sind unsere Songs inzwischen auch auf vielen weiteren Plattformen zu finden. Einfach mal nach Cataract of Dreams suchen. 😉 CDs gibt es bei unseren Auftritten (Termine siehe Homepage) oder auf Nachfrage an: kontakt@catod.de


Bild einer Stadt – Lyrics

Zwei kleine Anmerkungen vorweg: 1) Der deutsche Liedtext ist auf der zweiten Seite
2) Falls ihr den Beitrag über die #Behind_the_Lyrics Seite aufruft und euch die Schrift zu klein ist: Wenn ihr auf den Titel des Beitrags klickt wird die Schrift größer. 😉

LINK zum Lied

Ein Text für einen Traum

Bild einer Stadt ist nicht nur das erste Stück der Reihe. Es fällt auch aus einem anderen Grund auf. 15 Lieder hat Cataract of Dreams bisher geschrieben. Bild einer Stadt ist aber noch immer das einzige, das einen deutschen Text hat. Woran liegt das?

Es ist kein Geheimnis, dass ich keine gut ausgebildete Sängerin bin. Ich spiele Trompete seit ich acht oder neun bin. Mit vierzehn schrieb ich meine ersten Gedichte. Doch ich habe nie Gitarre oder Klavier gelernt und gesungen habe ich, wenn überhaupt, im Schulchor.
Gegen Ende der Mittelstufe entdeckte ich dann, dass singen für mich doch mehr ist, als nur ein Hobby. Im Abiturjahr lernte ich den Schlagzeuger kennen, der heute noch mit mir auf der Bühne steht. Und als ich nach einem Auslandsjahr nach Deutschland zurückkam, stand für uns beide fest, dass wir eine Band brauchen.

Kein Instrument zu beherrschen, das mehr als einen Ton gleichzeitig spielen kann, ist für meinen Zugang zur Musik Segen und Fluch zugleich. Ein Segen, weil ich nie in Versuchung kam, mich beim Melodienschreiben auf bekannte Akkordmuster zu verlassen. Ein Fluch, weil es mir den Zugang zum Songwriting allgemein erschwerte. Daher besuchte ich schon vor der Bandgründung ein sogenanntes Songwriting-Seminar. Dauer: Ein Wochenende. Ich erhoffte mir kreative Ideen, wie man ohne den typischen Singer-Songwriter-Ansatz ein Lied schreiben könnte. Tatsächlich fragte ich extra nach, ob es nötig wäre, Gitarre spielen zu können. – Angeblich war es nicht nötig. Hochmotiviert und einigermaßen naiv kam ich dort an. Doch schon in der ersten Theoriestunde war klar, dass mich das nicht weiterbringen würde. Wir lernten die Standard-Theorie der Akkorde fürs Liederschreiben. Danach zogen sich alle anderen mit ihren Gitarren oder ans Klavier zurück und schrieben Stücke. Ich fühlte mich… irgendwie überflüssig.
Zu sagen ich wäre enttäuscht gewesen, trifft es nicht ganz. Bodenlos frustriert wäre eine bessere Beschreibung. Aber ich wollte unbedingt auch ein Lied schreiben. Also tat ich das einzige, von dem ich wusste, dass ich es halbwegs konnte: Ich schrieb ein Gedicht. Auf Deutsch, denn so war ich es gewohnt. Allerdings hatte dieses Gedicht Strophen und man konnte es auf einen Vier-Vierteltakt sprechen.

In Bild einer Stadt finden sich daher einige Thematiken wieder, die ich damals für mich mit Frustration verknüpft waren und mir in dieser Stimmung also automatisch in den Sinn kamen. Sie sind kurz und prägnant, wenig elegant ausgeführt. Die Metapher mit den Schildern in der Stadt hatte ich schon vor dem Seminar geschrieben. Sie war motiviert von meiner Lebenssituation nach dem Abitur: Alle Türen standen offen. Aber niemand konnte mir sagen, was mich am Ende glücklich machen würde.
In der Schule fiel ich dadurch auf, dass ich schon recht früh wusste, was ich später studieren möchte. Zu Beginn der elften Klasse sagte ich meinem Physiklehrer, er dürfe mir den Spaß an diesem Fach nicht verderben, weil ich später Physik studieren würde. Und genau das hab ich auch getan. Allerdings hatte ich auch das Gefühl, dass die glatten Übergange, von der Schule ins Studium und dann in den Beruf, kreativere Werdegänge etwas auf der Strecke lassen. Damit meinte ich damals gar nicht unbedingt künstlerische Berufe, sondern eher das Ausleben von kleinen Träumen und Hobbys.

Weil unser Blick immer vorwärts strebt
und jeder Traum einfach untergeht.

Viel schlimmer aber fand ich die Einstellung mancher Erwachsenen zum Thema Glück. Oder wenigstens meinen damaligen Eindruck ihrer Einstellung: Nämlich alle schönen Dinge im Leben aufzuschieben. Im Beruf ist keine Zeit, Karriere ist wichtiger. Aber wenn die Arbeit mal vorbei ist, hat man endlich Zeit für all das, was man sein ganzes Leben schon tun wollte… Vorausgesetzt, dass man so lange lebt.

Weil unser Glück in der Zukunft liegt.
Weil für uns „Jetzt“ keinen Sinn ergibt.

In der zweiten Strophe kommt dann noch die allgemeine Kritik daran, dass Kreativität nur anerkannt wird, wenn sie einem produktiven Zweck dient.

Weil Fantasie strukturiert sein muss
und jeder lebt – völlig unbewusst.

Der letzte Abschnitt der zweiten Strophe liest sich nicht besonders elegant. Mit der Formulierung „weil nette Worte so selten sind“, war ich nie wirklich zufrieden. Sie klingt etwas naiv. Damals fiel mir, ehrlich gesagt, einfach keine bessere Variante ein. Der Satz drückt aber zwei Meinungen aus, die ich bis heute im Wesentlichen genauso vertrete:

Weil niemand sich noch selbst erkennt
und nette Worte so selten sind.

Manchmal haben Menschen eine geradezu absurde Angst, sich einander zu öffnen. Als müssten wir uns für unsere Persönlichkeit schämen und sie deshalb hinter Konventionen verstecken. Wir alle wissen auch wie schön es sein kann, überraschend etwas nettes gesagt zu bekommen. Es mag komisch sein, wenn es von einem Fremden kommt, aber wir freuen uns darüber. Trotzdem lassen wir andauernd gute Gelegenheiten verstreichen, um einander ehrliche Komplimente zu machen oder unseren Beistand auszudrücken. Warum eigentlich?

Bild einer Stadt wurde auf dem Seminar dann doch noch vertont. Mit der Hilfe einer jungen Frau, der ich, glaube ich, vor allem leidgetan habe. Unsere erste Besetzung von Cataract of Dreams spielte dann eine leicht geänderte Version mit Gitarren. Danach wurde das Stück noch zweimal umgeschrieben. Einmal für die Besetzung nur mit Gesang und Klavier und dann noch einmal für Klavier und Trompete. So hat mein erster richtiger Liedtext die ganze Entstehungsgeschichte von CatoD begleitet. Würde man für den Achtzehnten Geburtstag dieser Band ein Bilderalbum anfertigen wollen, so wären die Liveaufnahmen dieses Stückes über die Jahre ein guter Anfang.

Behind the Lyrics

Hallo an Alle 😊

Als Sängerin von CatoD wurde ich privat schon mehrfach aufgefordert, in meinen Ansagen auch etwas zum Hintergrund unserer Liedtexte zu sagen. Allerdings finde ich, dass sich solche Textinterpretationen oft nur schwer in drei Sätzen unterbringen lassen. Von langen Ansagen wird erwartet, dass sie unterhaltsam sind. Wer abends weggeht, um Musik zu hören, hat verständlicherweise keine Lust, sich drei Minuten Vortrag zu Songtexten anzuhören.
Trotzdem will ich euch die Hintergrundgedanken zu unseren Texten natürlich nicht vorenthalten.

“Behind the Lyrics” soll eine Reihe von Blogbeiträgen werden – einen für jedes Lied, das wir bisher geschrieben haben. Darin werde ich meine persönliche Übersetzung des Liedtextes liefern. Ich werde euch erzählen, wie der Text entstanden ist und was wir uns dabei gedacht haben.
Die Posts werde ich unter #Behind_the_Lyrics veröffentlichen:

http://www.kath-east.de/tag/behind-the-lyrics/

Ich schreibe diesen Post nicht umsonst auf meinem privaten Blog. Was ich euch vorstellen möchte, ist meine persönliche Interpretation. Zwar bin ich von beinahe allen unserer Texte der Hauptautor, trotzdem entspricht meine Meinung in den Texten, als auch meine Meinung über die Texte nicht unbedingt der Meinung der anderen Bandmitglieder. Falls ihr also Fragen oder Diskussionspunkte bezüglich der Interpretationen habt: Schreibt mir gern. Aber schreibt mir als Privatperson. 😉
Für den ersten Abschnitt habe ich die vier Stücke ausgewählt, die am dichtesten mit der Anfangszeit von CatoD verknüpft sind. Einen neuen Beitrag gibt es jeden Montagabend nach unserer Bandprobe.
Viel Spaß beim Lesen!

Oneira auf CD

Unser erstes Album Oneira gibt es jetzt nicht nur im Internet (siehe links oben in der Zusammenstellung), sondern auch auf CD.
Feuerwicht hat sehr viel Arbeit in die Bilder für die CD, das Digipack und das 16 seitige Booklet gesteckt. Letzteres enthält neben den Songtexten auch 7 exklusiv für das Album angefertigte Zeichnungen, von denen einige auch nur im Booklet veröffentlich sind.

Da es unsere Musik im Internet kostenlos zu hören gibt, soll die CD vor allem für diejenigen sein, die uns finanziell unterstützen möchten. Eine andere Möglichkeit dafür ist der Download unseres Albums über Bandcamp mit dem Hinterlassen einer Spende.

Demo Album – Oneira

Endlich ist es soweit: Diese Woche hat meine Band Cataract of Dreams ihr Demo Album mit dem Titel Oneira veröffentlicht.
Die Songs sind auf YouTube, Bandcamp, unserer Homepage und bald auch auf Spotify und vielen anderen Musikplattformen verfügbar. Sie werden außerdem auf Bandcamp kostenlos zum Download angeboten. Den Link findet ihr oben in der Übersicht. 😉

Das wundervolle Coverartwork stammt von Feuerwicht.

Rock am Gleis! (21.09.2018)

Hallo ihr 🙂
Nachdem ich lange nichts mehr von mir habe hören lassen kommen hier die Neuigkeiten:
Meine Band Cataract of Dreams hatte am 21sten. einen Auftritt gemeinsam mit zwei anderen Bands, den ich mit vorbereitet habe. Bisher gibt es leider noch keine Tonaufnahmen der Veranstaltung, aber hier sind schonmal zwei Bilder von mir und Feuerwicht on stage… 😉 Es war ein wirklich toller Abend mit vielen netten Begegnungen.

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(15.01.2018)

The first time ever she saw him
Carried away by a moonlight shadow
He passed on worried and warning
Carried away by a moonlight shadow
Lost in a riddle that Saturday night
Far away on the other side
He was caught in the middle of a desperate fight
And she couldn’t find how to push through

 

The trees that whisper in the evening
Carried away by a moonlight shadow
Sing a song of sorrow and grieving
Carried away by a moonlight shadow
All she saw was a silhouette of a gun
Far away on the other side
He was shot six times by a man on the run
And she couldn’t find how to push through

 

I stay, I pray
See you in heaven far away
I stay, I pray
See you in heaven one day

 

Four a.m. in the morning
Carried away by a moonlight shadow
I watched your vision forming
Carried away by a moonlight shadow
Stars roll slowly in a silvery night
Far away on the other side
Will you come to terms with me this night
But she couldn’t find how to push through

 

I stay, I pray
See you in heaven far away
I stay, I pray
See you in heaven one day

 

Far away on the other side
Caught in the middle of a hundred and five
The night was heavy and the air was alive
But she couldn’t find how to push through
Carried away by a moonlight shadow
Carried away by a moonlight shadow
Far away on the other side
But she couldn’t find how to push through

 

(Mike Oldfield – Moonlight Shadow.)