A Poem in (two) Colors

 

Dank Orion habe ich vor einiger Zeit meine Leidenschaft für das Mandala-Ausmalen wieder entdeckt. Nach dem ersten Gemeinschaftsprojekt dieser Art, der Metamorphosis,  folgt nun das Poem in two Colors.

Ich habe dieses Bild gezielt auch als neues Titelbild für die Seite der Texte ausgewählt.

 

 

 

 

 

 

Dieses Mandala trägt nicht umsonst das Gedicht im Namen. Die Symbolik hält in meinen Augen, was der Titel verspricht.

Wieder einmal möchte ich mich bei Orion dafür bedanken, dass ich diese Werke mit ihm und euch teilen darf und ein Wenig Werbung für seine Deviantart-Seite machen:
https://feuerwicht.deviantart.com/

Haus der Schmerzen – Berlin

Die Seelen der Menschen weinen
In der Trauer brechen Fassaden
In unseren Schmerzen sind wir allein
In mir ertränkt sich ein Gedanke
eine Leere erfüllt den Verstand
hinein sinkt das Leid Ohne Worte
saugt mich aus, es reicht nicht.
Tausende trauern um ihre Vergangenheit
Beten das aufhört, was geschehen ist
Wie viele tausend Jahre
die neue Generationen weinen
um dem gleich zukommen. Es reicht nicht.
Selbst wenn die Erinnerung schwindet
werden die Gräber bleiben.
Selbst wenn der Stein zerfällt,
die Betonmale brechen. Es reicht nicht.

Die Seelen der Menschen weinen.
Sie dürfen nicht aufhören.

Anmerkung: Geschrieben in der Holocaust Gedenkstätte.