Segelgedanken VI

In einem guten Urlaub kommt für mich irgendwann der Punkt, an dem das Nichtstun kaum noch erträglich ist. Ich bin erholt und habe genug Nächte geschlafen, um alle aktuellen Stressthemen verarbeitet zu haben. Die Energie für meine Projekte kommt zurück, im Schlaf kommen jetzt neue Ideen. Es wäre der perfekte Moment, um den Urlaub zu beenden. Diese Phase kann ein paar Tage oder selten auch nur ein paar Stunden dauern und markiert den Wendepunkt: Geht die Erholung danach weiter, gewöhne ich mich an diese unproduktive Entspannung, die mich auf Dauer nicht glücklich macht. Aus dieser Gewöhnung nach Urlaubsende dann wieder aufzutauchen ist schwierig. Leider lassen sich die meisten Reisen aber nicht an einem beliebigen Punkt abbrechen. So verbrennen in den meisten Urlauben diese Energieschübe ungenutzt und die Rückkehr in einen produktiven Alltrag gestaltet sich anstrengender als notwendig.

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