Woche 1 – Mittwoch

(Mi.) Am Mittwoch sind wir im Hospiz, das nebenbei bemerkt einen wunderschönen Garten hat.
Die Schwestern dort scheinen nach allem was wir so mitkriegen, unbedingt einen Freiwilligen zu wollen und haben scheinbar die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass sie doch noch einen bekommen, obwohl dieses Jahr keiner für sie vorgesehen ist.
Da ich am Montag als kleines unwichtiges Detail erfahren habe, dass mein Projekt Carani nächste Woche ohnehin erstmal Urlaub hat (und eigentlich will ich ja sowieso nicht nach Carani), frage ich schon mal testweise an, ob ich denn nicht mal eine Woche schnuppern kommen könnte. Das JA ist trotz der Sprachbarrieren eindeutig zu verstehen. Mehr…

Woche 1 – Dienstag

Unser Kloster klein(Di.) Es ist Dienstag. Ich habe das Gefühl, schon seit mindestens einem Monat hier zu sein, so erschöpft fühle ich mich. Das Adrenalin wirkt momentan allerdings noch ganz gut. Ich werde mit meiner Vorgängerin in das Projekt fahren, in dem ich theoretisch ein Jahr lang arbeiten soll.
Als ich am Telefon erfahren habe, dass ich mein Jahr in ausgerechnet diesem Projekt  verbringen werde, hab ich erstmal einen Weinkrampf bekommen. Mehr…

Warum wichtig?

Ich möchte euch zwei Liedzitate zeigen, die mich im Ferienlager mit Carani beschäftigt haben, ohne dass ich genau sagen könnte, weshalb ausgerechnet diese und wieso ausgerechnet während dem Ferienlager.

Silbergras

“It Feels Like
The Weight Of The World. Like A Game With Heaven And It’s Your Turn…”
(Aus der Erinnerung von Evanescence – Surrender)

Grüner See

“Before You Walk
You’ll Learn To Fall…”
(The Birthday Massacer – Always)

Distelsee

 

 

Wird einigen von euch vielleicht bekannt vorkommen.

Rückmeldung???

Appell an die geschätzten Leser:

Das Korrekturlesen des Reistagebuchs, damit ich es hier hochladen kann, erfordert einiges an Zeit und Energie und braucht damit auch einiges an Motivation.
Ich mache mir diesen Aufwand gerne, wenn ich weiß, dass es Menschen gibt, die diese Geschichte mit Interesse lesen, bekomme aber keinerlei Rückmeldung, um die ich hier nun in aller Förmlichkeit bitten möchte. Wenn auch weiterhin keine Rückmeldung kommt werde ich das Tagebuch nicht weiter hochladen, da ich dann davon ausgehe, dass es niemanden interessiert.

P.s.: Ich verkaufe/verschenke eure Mailadressen an niemanden und ich schicke euch auch keine Werbung ^^

Glas- und Spiegelspiel

Am letzten Abend der zwei Wochen Feriencamp mit behinderten Kindern, haben wir in einem Restaurant gegessen, dass an einem riesigen Stausee gelegen war und eine große Fensterfront hatte. Als uns beim Warten auf das Essen langweilig wurde, habe ich meinen Tisch mit Fotografieexperimenten unterhalten…

Durcheinander

Eigentlich habe ich diese Woche frei, weil ich letzte Woche so viele Überstunden gearbeitet habe. Aber heute ist mein Suppenküchen und Besuchdiensttag, das bedeutet ich arbeite trotzdem und mein Tag ist schon wieder voll bis zum Rand.
Ich hab jetzt 20 Minuten für meine Blogeinträge und weiß schon jetzt, dass das niemals genug ist um auch nur auf einem Blog ansatzweise zu berichten, wie es mir die letzten zwei Wochen ergangen ist. Ich werde jetzt trotzdem einfach mal anfangen wie mir gerade der Kopf steht ;)

Hier ein Bild aus dem Salzbergwerk, in dem wir jeden Morgen 4 Stunden ohne Essen oder Trinken unsere Zeit verbracht haben, weil das angeblich gut für die Atemwege ist. Temperatur 15,5°C oder so ähnlich. Am Ende der Woche hatte ich einen Schnupfen. Mein Immunsystem hat sehr unter dem Schlafmangel gelitten.

HochseilgartenJa, da unten gab es einen Hochseilgarten… und Tischtennisplatten… und ein Kino und Schaukeln, eine orthodoxe Kirche mit Gottesdiensten, Geschäfte, Restaurants, die Möglichkeit Roller und Inliner zu fahren und Federball zu spielen.
Langweilig wäre es aber auch so nicht geworden, denn die “Kinder” aus Carani können sehr beschäftigend sein, wenn sie wollen.

Ich hoffe, bald noch mehr Bilder aus dem Bergwerk zu bekommen, ich habe die Kirche leider nicht fotografiert, da ich auf meine Begleiterin aufpassen musste.

Daheim?

Es fühlt sich nicht an, wie nach Hause kommen. Nach diesen zwei Wochen fühlt es sich an wie eine neue Reise.”
(Ich gestern auf dem Heimweg – sinngemäße und schönere Übersetzung aus einem English, das sehr unter der Uhrzeit gelitten hat (es war 02:12).)

Seit heute morgen um 6 bin ich wieder zurück in Timisoara und seeehr müde.
Ich bitte um ein oder zwei Tage Geduld, bis sinnvolle und lesbare Blogeinträge über zwei sehr interessante, sehr schöne und sehr anstrengende Wochen Ferienlager entstanden sind. (Mit Fotos!!!)