Auszug aus…

…meinem Zimmer, meinem Leben

KatzenkinderEinen großen Teil meines bisherigen Lebens, hat mir mein Zimmer Asyl geboten. Und viele der Dinge in meinem Zimmer, haben mir schon so viele Jahre darin gesellschaft geleistet, dass ich mich nicht mehr erinnern kann, wie lange es sie schon gibt.
Aber sie werden ja warten. Das ist das beunruhigende. Wenn das Haus nicht abbrennt, dann werden diese beiden Katzen nach meiner Rückkehr noch genauso in ihrem Setzkastennest sitzen, wie sie es heute Abend tun.
Auf der anderen Seite habe ich heute sehr viel Papier weggeworfen. Teilweise weil ich es nicht mehr brauche, aber bei vielen Infoflyern von Banken und ähnlichen Dingen denkt man sich: Bis ich wiederkomme, sind sie ohnehin nicht mehr aktuell.
Mit welchen Menschen telefoniere ich jetzt zum letzten Mal?
Will ich überhaupt wieder in mein Zimmer einziehen, wenn ich wiederkomme?
Oder bin ich meinen Katzen im Regal dann längst vollkommen fremd geworden?

Sonne, Sand und Dreck

Vorspann

Zunächst: Ich hatte einen wirklich, wirklich schönen Urlaub in einer wirklich, wirklich schönen Gegend. Aber solche Urlaube könnt ihr selber machen. Es geht ja darum zu erzählen, was man vielleicht ändern könnte an/in schönen Urlauben.
Das hier hab ich nach meinem Urlaub geschrieben:
(Die Version ist ein Entwurf und gekürzt)

Wer nicht sucht wird finden

(Ausschnitt aus: “Die Stadt am Silbernen See” von KsE)

Reste einer heilen Welt

Reste einer heilen Welt

[…] An diesem Strand hatten die Menschen den Sand gestohlen, weil sie ihn so schön fanden und nun war beinahe nichts mehr davon übrig geblieben. Die letzten Reste davon darf nun niemand mehr betreten. Und irgendwo auf Fenstersimsen stehen nun kleine Strände, die sich irgendwann auflösen, weil sich irgendwer an etwas sattgesehen haben wird, das er anderen vorenthalten hat. […]

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